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Aspelt im Krieg 1940 – 1945

Presentatioun a Verkaf vun dem Buch
Aspelt im Krieg 1940 – 1945
Zesummegestallt vum Serge FRANTZEN

no wierklechen Evenementer, déi Uespelter Leit an der Krichszäit 1940 – 1945 erlieft hunn, an déi sech zu Uespelt oder soss enzwousch an der Welt zougedroen hunn.

Al Schoul Schoulstrooss zu Uespelt:
Samschdeg, den 8 Mee 2010 — vun 1800 – 2000 Auer a
Sonndeg, den 9 Mee 2010 — vun 1000 – 1700 Auer

Ausstellung vun interessanten Erënnerungsstécker aus dem läschte Krich an dem Sall vun de Geschichtsfrënn am Keller vun der Aler Schoul.

D’Buch huet 200 Säiten an et sinn esou 150 Illustratiounen dran. Et kascht 25.-€.
Wien an der Gemeng d’Buch wëllt geliwwert kréien, soll 25.-€ op de Konto BGLL LULL IBAN LU03 0030 6680 1005 000 vun de Geschichtsfrënn iwwerweisen, bei enger Liwwerung iwwer d’Gemeng eraus kascht d’Buch mam Porto 28.-€.

10 Mai 1940. Die Deutschen überfallen unser Land. Die Aspelter, durch Granateinschläge und Verletzte und Tote entnervt sowie auf Anraten der Franzosen, flüchten über Preisch nach Frankreich. Zu Fuß, mit Pferdekarren und dann mit dem Zug gelangen die meisten bis ins Zentrum unseres, ebenso wie wir vom gemeinsamen Feind hart getroffenen Nachbarlandes. Erst im Juli bzw. August 1940 wird nach vielen Mühen, Strapazen und Leiden die oft abenteuerliche Rückkehr nach Aspelt möglich.

Aber der Abgrund der Erniedrigung und Verfolgung ist noch lange nicht erreicht. Den hitlerallergischen Jugendlichen wird jedes Studium verwehrt. Mädchen müssen im Inland und schlimmer noch in Deutschland Zwangsarbeitsdienst leisten, ebenso Männer, bevor die obligatorische Wehrpflicht eingeführt wird und letztere zum Militärdienst und an die Front gezwungen werden. Konsequenz : wenn nicht glatte Wehrdienstverweigerung und Verfolgung, dann oft Verletzung oder Tod an der Front, es sei denn es gelang die Flucht in den Untergrund. Aber im Versteck drohte für Schützer und Beschützte Verrat, Entdeckung und Internierung ins Konzentrationslager, in die nazistische Tötungsindustrie.

Manchen Aspeltern sind solche Schicksale und das daraus resultierende Trauma nicht erspart geblieben. Umso größer ist ihr Verdienst jetzt für die Geschichtsfreunde hierüber Bericht abgelegt zu haben, damit die Erinnerung an das Schreckliche wach bleiben soll und eine Wiederholung solcher grauenvoller Szenarien den kommenden Generationen erspart bleiben soll.

Geschichtsfrënn vun der Gemeng Fréiseng


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